Pressemeldung

| Ausgezeichnete Lehrkräfte, Vorbildliche Schulleitung
| Baden-Württemberg

„Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ 2024 verliehen: Auszeichnung in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ für Werner Fick vom Königin-Katharina-Stift Gymnasium Stuttgart / Zweiter Preis in der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ für Carsten Bangert, Philipp Wetzel und Markus Burster von der Maria-Gress-Schule Iffezheim

Insgesamt gingen 18 Auszeichnungen an Lehrkräfte und Teams sowie Schulleitungen aus sieben Bundesländern und einer Deutschen Auslandsschule: Baden-Württemberg (Iffezheim, Stuttgart), Bayern (Bayreuth, Schäftlarn, Schnaittach), Berlin (Marzahn-Hellersdorf, Tempelhof-Schöneberg, Wedding), Hessen (Frankfurt, Gelnhausen, Limburg, Wiesbaden), Nordrhein-Westfalen (Borken, Frechen, Ochtrup), Rheinland-Pfalz (Bad Neuenahr-Ahrweiler), Sachsen (Görlitz), Kalifornien/USA (Mountain View). Über 8.500 Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am Wettbewerb, der von der Heraeus Bildungsstiftung und dem Deutschen Philologenverband durchgeführt wird // Förderpartner der Wettbewerbsrunde 2024 waren der Cornelsen Verlag, die PwC-Stiftung und die Schöpflin Stiftung // Schirmherrin der Wettbewerbsrunde 2024 war Christine Streichert-Clivot, Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes und Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2024 // Neue Runde des Wettbewerbs bereits gestartet, Bewerbungen bis zum 30. Juni 2025 über www.lehrkraeftepreis.de

Berlin/Hanau, 31. März 2025 – Im Rahmen der festlichen Preisverleihung in Berlin zum bundesweiten Wettbewerb „Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“, der von der Heraeus Bildungsstiftung und dem Deutschen Philologenverband getragen wird, wurden auch Preisträgerinnen und Preisträger aus Baden-Württemberg geehrt. Zu den insgesamt zehn Preisträgerinnen und Preisträgern in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ gehört Werner Fick, Lehrer für Mathematik, Physik und Informatik sowie Leiter der Robotik-AG am Katharina-Stift Gymnasium Stuttgart. 

Theresa Schopper, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg: „Für guten Unterricht und den Bildungserfolg junger Menschen kommt es ganz entscheidend auf die Lehrkraft an. Wir brauchen Lehrkräfte, die ihr Wissen mit hoher fachlicher Expertise und mit viel Herzblut und Leidenschaft an junge Menschen weitergeben. Werner Fick verkörpert das nach Ansicht seiner Schülerinnen und Schüler in herausragender Weise. Ihm gelingt es durch seinen sehr praxisnahen und anschaulichen Unterricht besonders gut, Schülerinnen und Schüler zu motivieren und ihre Neugierde und ihr Interesse immer wieder aufs Neue zu wecken. Den Lehrkräftepreis hat Werner Fick wahrlich verdient, dazu gratuliere ich ihm von ganzem Herzen.“ 

Der Preisträger wurde von seinen Schülerinnen und Schülern der letzten beiden Abschlussjahrgänge für die Auszeichnung nominiert. Bei Werner Fick hoben diese seinen organisierten und realitätsnahen Unterricht, die Kreativität, sein großes Engagement und die individuelle Betreuung hervor. Er sei eine Vertrauensperson und helfe auch bei persönlichen Problemen. 

Zitiert aus der Nominierung:  

  • „Herr Fick war unser Lehrer, Coach, Mentor, Schwäbischlehrer, Busfahrer, unsere Vertrauensperson und Auskunft.“  
  • „Insgesamt ist Herr Fick die Lehrkraft, die viele von uns am meisten geprägt hat und uns persönlich und schulisch immer weitergeholfen hat.“  
  • „Herr Fick ist im Unterricht und bei den Roboter-AGs sehr gut darin, die Balance zwischen Regeln durchzusetzen und einer netten Lehrkraft zu halten.“  
  • „Mit seinem Engagement bringt er die gesamte Schule voran und ist sehr beliebt.“

In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ wählte die Jury zwei Preisträgerinnen und ein Team aus, die von ihren Kollegien vorgeschlagen wurden. Der zweite Preis ging an das Team Carsten Bangert (Rektor), Philipp Wetzel (Kon-Rektor) und Markus Burster (zweiter Kon-Rektor) von der Maria-Gress-Schule Iffezheim. Das Kollegium schätzt an den Schulleitern die transparente und partizipative Entscheidungskultur, die alle Mitglieder der Schulgemeinschaft einbinde. Auch setze die Schulleitung auf Partizipation und moderne Konzepte der Schulentwicklung. Es gäbe Kooperationen mit lokalen Betrieben und Programme wie „Schülermentoren Sport“ böten praxisnahe Berufsorientierung und stärkten Verantwortung und Qualifikation. Die Schulleitung lege zudem großen Wert auf praxisorientierte Bildung und die Förderung individueller Stärken. Regelmäßige Fachsitzungen, Best-Practice-Austausch und abgestimmte Leistungsstandards sicherten die Unterrichtsqualität und Transparenz. Die Schulleitung fördere ebenfalls eine positive Fehler- und Feedbackkultur, die Herausforderungen als Chancen für Wachstum und Lernen begreife. Lehrkräfte und Lehramtsanwärterinnen und -anwärter würden ermutigt, Perfektionismus abzulegen und ihre individuellen Stärken einzubringen. Teamarbeit werde an der Maria-Gress-Schule durch klare Strukturen und regelmäßigen Austausch gefördert. 

Zitiert aus der Nominierung:  

  • „Schulleiter und Konrektoren machen durch ihre einzigartige Kombination aus innovativem Denken und Ideen, Fähigkeiten, Engagement und ‚Herz‘ unsere Schule zu einem Vorbild im Landkreis.“  
  • „Es gelingt ihnen, die 50 Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler einzubeziehen und deren Teilnahme am Schulgeschehen sowie deren Zusammenarbeit zu fördern.“  
  • „Die Kooperation mit vielen örtlichen Vereinen und Firmen wird aktiv unterstützt. Diese intensive Zusammenarbeit aller stärkt das Gemeinschaftsgefühl und im Austausch entstehen innovative pädagogische Projekte, die das Potenzial jedes Einzelnen maximieren.“

„In der beeindruckenden Begründung wird deutlich, mit welch großem Engagement das Team um Rektor Carsten Bangert in den verschiedenen Handlungsfeldern aktiv ist. Es ist beeindruckend, mit wie viel Herzblut sie daran arbeiten, die Maria-Gress-Schule in Iffezheim als Ort der Innovation und des gemeinsamen Lernens zu stärken und weiterzuentwickeln“, gratulierte Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper. 

Der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ wurde in drei Kategorien vergeben: In der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ nominieren Schülerinnen und Schüler des laufenden und vorherigen Abschlussjahres aus dem Sekundarbereich ihre besonders engagierten Lehrkräfte, die das verantwortungsvolle Miteinander fördern und deren soziale Kompetenz sie persönlich erlebt haben. Die Kategorie „Unterricht innovativ“ wendet sich an Lehrkräfte im Sekundarbereich an deutschen Schulen, die Unterrichtsmodelle für die Schule der Zukunft konzipieren und mit innovativen Unterrichtsideen arbeiten. In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ nominieren Kollegien aus allen Schulformen ihre Schulleitung oder auch Schulleitungsteams. Darüber hinaus werden zwei Sonderpreise vergeben: Der Sonderpreis „Umwelt und Nachhaltigkeit“, ausgelobt vom Cornelsen Verlag, und der Sonderpreis „Kulturelle Bildung“, ausgelobt von der PwC-Stiftung. Die Preisgelder in der Gesamthöhe von 60.000 Euro (inkl. Teilnahme an einem jährlichen Exzellenzcamp) sind zweckgebunden und sollen für Projekte im Unterricht verwendet werden. 

Die Auswahl der Bewerbungen erfolgte in einem zweistufigen Verfahren. Nach einer intensiven Begutachtungsphase durch Expertinnen und Experten aus Schule und dem Bildungsbereich entschied über die Preisträgerinnen und Preisträger aller Kategorien der Wettbewerbsrunde 2024 eine prominent besetzte Jury unter der Leitung von Prof. Dr. David-S. Di Fuccia (Universität Kassel): Thorsten Altenburg-Hack, Landesschulrat und Leiter des Amtes für Bildung der Schulbehörde Hamburg; Jürgen Böhm, Staatssekretär für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt; Florence Brokowski-Shekete, Fachbereichsleiterin Sekundarstufe 1 am Staatlichen Schulamt Mannheim und Mitglied des Hochschulrates der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd; Florian Fabricius, ehem. Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Prof. Dr. Kathrin Fussangel; Professorin für Empirische Schulforschung an der Bergischen Universität Wuppertal, Institut für Bildungsforschung (IfB); Christine Hauck, Geschäftsführerin Didaktik & Content des Cornelsen Verlags; Bettina Jorzik, Programmleiterin für Hochschullehre, Lehrkräftebildung und Diversität des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft e.V.; Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Sachbuchautor, Sprachwissenschaftler, Honorarprofessor an der Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft; Amy Kirchhoff, Vorsitzende des LandesSchülerRates Sachsen; Prof. Dr. Dr. h.c. Eckhard Klieme, Research Fellow am DIPF, Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Frankfurt/Main, Goethe Universität Frankfurt; Dr. Sven Mohr, Bundesvorsitzender des Bundesverbands der Lehrkräfte für Berufsbildung e.V. (BvLB) und Schulleiter des Regionalen Berufsbildungszentrums Flensburg; Kerstin Ines Müller, Schulleiterin des Gymnasiums Dresden-Pieschen und Vorstand der Vereinigung der Gymnasialdirektoren Sachsen e.V. (VGS); Andrej Priboschek, Gründer und Leiter der Agentur für Bildungsjournalismus, Herausgeber von News4teachers; Julia Röhrich, Programmleitung Lernen & Partizipation der Schöpflin Stiftung; Lutz Roschker, Vorstandsmitglied der PwC-Stiftung; Sylvia Ruppel, Leiterin des Staatlichen Schulamts Hanau a.D.; Martin Spiewak, Mitglied der Redaktion Wissen der Wochenzeitung DIE ZEIT. Darüber hinaus vertreten Martin Fugmann, Vorstand der Heraeus Bildungsstiftung, sowie Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, die Träger des Wettbewerbs. 

Die Träger des Wettbewerbs, die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband, wollen mit der Auszeichnung die Leistungen von Lehrkräften, Lehrkräfte-Teams sowie Schulleitungen würdigen und in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung rücken. Die Schirmherrin der Wettbewerbsrunde 2024 war Christine Streichert-Clivot, Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes und Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2024; Förderpartner waren der Cornelsen Verlag, die PwC-Stiftung und die Schöpflin Stiftung. 

Hinweis für die Redaktionen: Ausführliche Informationen und druckfähige Fotos der Preisträgerinnen und Preisträger stehen zum kostenfreien Download in der digitalen Pressemappe auf https://lehrkraeftepreis.de/preistraegerinnen/ zur Verfügung. 

 

Für Rückfragen:

Heraeus Bildungsstiftung, Thorsten Timmerarens, Tel. 0176/17842957 

Deutscher Philologenverband, Victoria Hildebrand, Tel. 0179/4249358 

E-Mail: presse@lehrkraeftepreis.de 

 

Der Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ wird seit 2020 von der Heraeus Bildungsstiftung und dem Deutschen Philologenverband (DPhV) gemeinsam getragen und durchgeführt. Der Preis geht auf eine Initiative des DPhV und der Vodafone Stiftung Deutschland aus dem Jahr 2008 zurück. Durch diese wurden der Preis „Unterricht innovativ“ (DPhV, Bundesverband der Deutschen Industrie und Stiftung Industrieforschung) mit dem Preis „Pisagoras – Deutscher Lehrerpreis“ (Initiatorin Prof. Susanne Porsche) zum Wettbewerb „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ verknüpft. Dieser wurde im Februar 2022 in „Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ umbenannt. 

Die Heraeus Bildungsstiftung setzt sich für Schulen ein, die das Lernen und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen. Schulleitungen, Lehrkräfte und Schulaufsichten versteht sie als Agentinnen und Agenten des Wandels – Menschen, die mit Mut und Weitblick eine Schulkultur formen, die auf das Lernen in Selbstverantwortung, eine positive Feedback- und Fehlerkultur, Partizipation, Kollaboration und Kompetenzorientierung abzielt. Um diese Persönlichkeiten zu stärken, bietet ihnen die Heraeus Bildungsstiftung bedarfsorientierte Seminare, Workshops und Netzwerkveranstaltungen zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Führung und Transformation an. Die Heraeus Bildungsstiftung fördert den Gedankenaustausch zwischen Schule, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Gemeinsam mit anderen Stiftungen und Initiativen setzt sie Impulse und zeichnet herausragende Ideen und Menschen im Schulsystem aus. Seit 2020 ist sie Mitveranstalterin des Deutschen Lehrkräftepreises – Unterricht innovativ. 2025 feiert die Heraeus Bildungsstiftung ihr 60-jähriges Jubiläum. www.heraeus-bildungsstiftung.de

Der Deutsche Philologenverband (DPhV) ist die Dachorganisation der Philologenverbände der Bundesländer. Die Mitglieder sind Lehrkräfte an Gymnasien und anderen Bildungseinrichtungen, die zum Abitur führen, sowie Lehrbeauftragte an den Hochschulen, vornehmlich in der Lehrkräftebildung. Der Verband wurde 1903 in Halle gegründet und organisiert zurzeit 90.000 Einzelmitglieder in 15 Landesverbänden. Er unterstützt die Zusammenarbeit mit Lehrkräfteverbänden im In- und Ausland und ist Mitglied im dbb beamtenbund und tarifunion und im Deutschen Lehrerverband (DL). Verbandsziele sind die Mitarbeit an der Entwicklung des Bildungswesens auf der Grundlage einer sachgerechten Bildungspolitik, den Erhalt des Gymnasiums als einheitliche Schulart und durchgängiger Bildungsgang in einem mehrgliedrigen Schulwesen in allen Bundesländern sowie die Förderung und Weiterentwicklung des Gymnasiums und anderer Bildungseinrichtungen, die zum Abitur führen. Dabei ist es eine zentrale Aufgabe, die große Bedeutung gymnasialer Bildung für die hohe Qualität des deutschen Schul- und Bildungswesens auch in der Öffentlichkeit deutlich zu machen. www.dphv.de 

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