Pressemeldung

| Ausgezeichnete Lehrkräfte, Vorbildliche Schulleitung
| Alle Bundesländer, Baden-Württemberg

„Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ 2021: Ein Schulleitungsteam und ein Lehrer aus Baden-Württemberg unter den Preisträgerinnen und Preisträgern

Erster Preis in der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ für Micha Pallesche und Dominik König-Kurowski von der Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe // Martin Kohler von der Otto-Graf-Realschule Leimen gewinnt in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“

Insgesamt gingen 19 Auszeichnungen an Lehrkräfte und Teams sowie Schulleitungen aus zehn Bundesländern / Elf Lehrkräfte aus Baden-Württemberg, Bayern (2), Brandenburg, Bremen, Hessen (2), Nordrhein-Westfalen (3) und Sachsen auf Initiative ihrer Schülerinnen und Schüler geehrt / Vier Lehrkräfte-Teams aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein überzeugten mit innovativen Unterrichtsprojekten / Vier Schulleitungen aus Baden-Württemberg, Berlin (2) und Nordrhein-Westfalen von ihren Kollegien nominiert

Neue Runde des Wettbewerbs startet am 22. März, Bewerbungen über www.lehrkraeftepreis.de // Über 5.200 Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am Wettbewerb, der von der Heraeus Bildungsstiftung und dem Deutschen Philologenverband durchgeführt wird // Förderpartner der Wettbewerbsrunde 2021 sind der Cornelsen Verlag, die DZ BANK AG, die ZEIT Verlagsgruppe und „ZEIT für die Schule“

Berlin/Hanau, 21. März 2022 – Im Rahmen der digitalen Preisverleihung zum bundesweiten Wett­bewerb „Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“, der von der Heraeus Bildungsstiftung und dem Deutschen Philologenverband getragen wird, wurden auch drei Lehrkräfte aus Baden-Württemberg geehrt.

Zu den insgesamt elf Preisträgerinnen und Preisträgern in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ gehört auch Martin Kohler, Lehrer für Deutsch, Gemeinschaftskunde und WBS an der Otto-Graf-Realschule Leimen in Baden-Württemberg.

Die Preisträgerinnen und Preisträger in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ wurden von ihren Schülerinnen und Schülern der letzten beiden Abschluss-Jahrgänge für die Auszeichnung nominiert. Diese hoben bei Martin Kohler seine offene Kommunikation, das große Engagement auch über den Schulalltag hinaus, die Vermittlung ethischer Werte, die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler und die Organisation besonderer Ausflüge und Unternehmungen besonders hervor.

Zitiert aus der Nominierung: „Mit Herrn Kohler konnten wir aber zu jeder Zeit über alles reden. Er zeigte uns, dass ein Lehrer auch ein Teil der Klasse werden kann. Er machte unsere Klasse wäh­rend unserer Schulzeit zu einer Klassengemeinschaft … Des Weiteren brachte er uns Inhalte näher, die auch außerhalb der Schule wichtig sind. Wie beispielsweise Nächstenliebe und Welt­offenheit. … Er bereitet uns seit Tag 1 seiner Ankunft in unserem Klassenzimmer auf unsere Zukunft vor. Also auf den Weg zum Erwachsen werden. … Herr Kohler machte unsere Schulzeit unvergesslich und deshalb nominiere ich ihn für diesen Preis.“

In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ wählte die Jury vier Preisträgerinnen und Preis­träger aus. Die Schulleitungen wurden von ihren Kollegien vorgeschlagen und mindestens
25 Prozent aller Lehrkräfte der betreffenden Schulen mussten die Nominierung unterstützen.

Den ersten Preis in der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ erhielten Micha Pallesche und Dominik König-Kurowski von der Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe. Dem Kollegium zufolge begeistern Rektor Micha Pallesche und Kon-Rektor Dominik König-Kurowski für Ideen, initiieren Entwicklung und motivieren zum Mitmachen. Sie wirken als Vorbild in allen Bereichen des Schul­lebens, sind engagiert, mutig, innovativ, lösungsorientiert und zukunftsgerichtet. Mit wertschät­zender Kommunikation, Humor, Kompetenz, Verlässlichkeit, einer freundlich-zugewandten Grundhaltung und einer positiven Fehlerkultur sorgen sie für ein gutes Schulklima und den großen Zusammenhalt der Schulgemeinde. Selbst in angespannten, konfliktbeladenen Situa­tionen bewahren sie Überblick, Ruhe, Contenance, einen freundlichen Umgangston und bieten realitätsbezogene Lösungswege. Darüber hinaus unterstützt ein von beiden Schulleitern breit aufgestelltes regionales und überregionales Netzwerk die schulische innovative Weiterentwick­lung, wie etwa ForumBD (Forum Bildung Digitalisierung), BMBF (Schultransformation, Bildungscloud), Ganztagsschulnetzwerk, Schule-Wirtschaft, MINT EC-Netzwerk, Stiftungen, Hochschulen, Unternehmen, NGOs.

Zitiert aus der Nominierung: „Herr Pallesche ist immer bereit, jeden zu unterstützen, ganz gleich, ob es um die Realisierung von Projekten, Ideen für die Schulentwicklung oder das Besprechen und Bereinigen von Konflikten geht. Er vermittelt nie das Gefühl, es sei der falsche Moment, vielmehr scheint er nur auf die Frage gewartet und auch immer direkt die benötigte Hilfe parat zu haben. … Herr König-Kurowski wird von Lehrer:innen wie Schüler:innen als eine zentrale Ansprechperson an der Schule angesehen, denn im hektischen Schulalltag behält er immer den Überblick und Durchblick, auch beim ‚Löschen von Bränden‘. Er vereint überbordende Kreativität, Professionalität und Verlässlichkeit mit unglaublicher Wertschätzung gegenüber jedem und jeder, die ihm in Schulalltag begegnen, was die Kolleg:innen als wesentliche Qualität der Arbeits­atmosphäre an der Schule erleben.“

Der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ wird in drei Kategorien vergeben: Für „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ schlagen Schülerinnen und Schüler ihre Lehrkräfte vor, bei „Unter­richt innovativ“ bewerben sich Lehrkräfte-Teams mit ihren Projekten und für „Vorbildliche Schul­leitung“ können Kollegien ihre Schulleitungen nominieren.

In der Wettbewerbsrunde 2021 erhielten elf Lehrkräfte, vier Schulleitungen und vier Lehrkräfte-Teams aus insgesamt zehn Bundesländern den „Deutschen Lehrkräftepreis – Unterricht inno­vativ“. Die Auszeichnungen verteilen sich wie folgt: Fünf Preise gingen nach Nordrhein-Westfalen (Dorsten, Dortmund, Essen, Finnentrop, Solingen), drei nach Berlin, je zwei nach Baden-Württemberg (Karlsruhe, Leimen), Bayern (Erding, Erlangen) und Hessen (Frankfurt, Langen). Jeweils eine Auszeichnung vergab die Jury nach Brandenburg (Potsdam), Bremen, Rheinland-Pfalz (Trier), Sachsen (Auerbach/Vogtland) und Schleswig-Holstein (Kiel).

Die Träger des Wettbewerbs wollen mit der Auszeichnung die Leistungen von Lehrkräften und Schulleitungen würdigen und in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung rücken. Förderpartner der Wettbewerbsrunde 2021 sind der Cornelsen Verlag, die DZ BANK AG, die ZEIT Verlagsgruppe und „ZEIT für die Schule“.

Der hochrangig besetzten Wettbewerbs-Jury unter Leitung von Prof. Dr. David-S. Di Fuccia gehörten an: André Bürkle, Mitglied der Schulleitung und Lehrer an der Georg-Büchner-Schule im Main-Kinzig-Kreis; Britta Ernst, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg; Janis Fifka, Mitglied des Vorstands des European Youth Parliament und der Schwarz­kopf-Stiftung Junges Europa; Prof. Dr. Kathrin Fussangel, Professorin für Empirische Schul­forschung an der Bergischen Universität Wuppertal, Institut für Bildungsforschung (IfB); Winfried Gosmann, Schulamtsdezernent a.D. in Nordrhein-Westfalen; Peter Haase, Schulleiter a.D. in Bremen; Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt / Main; Prof. Dr. Dr. h.c. Eckard Klieme, Vorstand DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Frankfurt/Main; Josephine Reichstein, Schüler­vertreterin des Martin-Luther-Gymnasiums Eisenach; Martin Spiewak, Mitglied der Redaktion Wissen der Wochenzeitung DIE ZEIT; Frank Thalhofer, Mitglied der Geschäftsführung Cornelsen Verlag. Die Träger des Wettbewerbs repräsentieren Dr. h.c. Beate Heraeus, Vorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung Deutschland, und Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes.

Hinweis für die Redaktionen: Ausführliche Informationen und druckfähige Fotos der Preis­trägerinnen und Preisträger stehen zum kostenfreien Download in der digitalen Pressemappe auf https://lehrkraeftepreis.de/preistraegerinnen/ zur Verfügung.

Für Rückfragen:

Deutscher Philologenverband, Sarah Böke, Tel. 0179/ 42 49 358, E-Mail: presse@lehrkraeftepreis.de

Heraeus Bildungsstiftung, Valeska Falkenstein: Tel. 0176 / 17 84 29 57, E-Mail: presse@lehrkraeftepreis.de

 

 

Die Initiative

Der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ geht auf eine gemeinsame Initiative des Deutschen Philo­logenverbands (DPhV) und der Vodafone Stiftung Deutschland aus dem Jahr 2008 zurück. Im Wettbewerb „Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ wurden die beiden Konzepte „Unterricht innovativ“, durchgeführt von 2003 bis 2008 vom Deutschen Philologenverband, dem Bundesverband der Deutschen Industrie und der Stiftung Industrieforschung, und „Pisagoras – Deutscher Lehrkräftepreis“ miteinander verknüpft. Initiatorin von „Pisagoras“ war Prof. Susanne Porsche. Seit 2020 sind die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologen­verband gemeinsam Träger des Wettbewerbs. Im Februar 2022 wurde der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ in „Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ umbenannt.

Die Heraeus Bildungsstiftung ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Hanau. Sie setzt sich seit über 55 Jahren für Bildungsthemen ein und konzentriert sich seit mehr als 20 Jahren auf Führungs- und Strategiefragen sowie Personal- und Organisationsentwicklung in Schulen. Die Stiftung vermittelt Schulleitungen und Lehrkräften Kompetenzen in Management-, Kommunikations- und Führungsfragen. Mit ihren bundesweiten Veranstaltungen unterstützt sie jährlich über 3.500 Schulleiter und Schulleiterinnen und Lehrkräfte in ihrer Arbeit. Seit 2017 wird sie vom Hessischen Kultusministerium mit der Qualifizierung für Schulleiter und Schulleiterinnen in Hessen (QSH) beauftragt, andere Bundesländer schlossen sich dem inzwischen an. Daneben fördert die Heraeus Bildungsstiftung mit interdisziplinären Dialog-Veranstaltungen den Gedankenaustausch zwischen Schule, Wissen­schaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft und greift dabei aktuelle, bildungsrelevante Themen auf. Mehr Infos unter www.heraeus-bildungsstiftung.de.

Der Deutsche Philologenverband (DPhV) ist die Dachorganisation der Philologenverbände der Bundesländer. Die Mitglieder sind Lehrkräfte an Gymnasien und anderen Bildungseinrichtungen, die zum Abitur führen, sowie Lehr­beauftragte an den Hochschulen, vornehmlich in der Lehrerbildung. Der Verband wurde 1903 in Halle gegründet und organisiert zurzeit 90.000 Einzelmitglieder in 15 Landesverbänden. Er unterstützt die Zusammenarbeit mit Lehrerverbänden im In- und Ausland und ist Mitglied im „dbb beamtenbund und tarifunion“ und im Deutschen Lehrerverband (DL). Verbandsziele sind die Mitarbeit an der Entwicklung des Bildungswesens auf der Grundlage einer sachgerechten Bildungspolitik, die Erhaltung des Gymnasiums als einheitliche Schulart und durchgängiger Bildungsgang in einem mehrgliedrigen Schulwesen in allen Bundesländern sowie die Förderung und Weiterentwick­lung des Gymnasiums und anderer Bildungseinrichtungen, die zum Abitur führen. Dabei ist es eine zentrale Aufgabe, die große Bedeutung gymnasialer Bildung für die hohe Qualität des deutschen Schul- und Bildungswesens auch in der Öffentlichkeit deutlich zu machen. www.dphv.de

Schirmherrin
Nachrichtenmoderatorin und Journalistin Gundula Gause

 

 

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